Die überarbeitete DIN 18910 - was hat sich geändert:
Ziele der Überarbeitung:
- Senkung der Sommerluftraten
- Angleichung an Nachbarländer
- mehr Transparenz
Zur Baunorm DIN 18 910
Diese Norm gilt für die Planung geschlossener, wärmegedämmter Rinder-, Schweine-, Geflügel-,
Pferde- und Schafställe, bei denen der Luftaustausch vorzugsweise durch Ventilatoren (Zwangslüftung) erfolgt.
Diese Norm gilt nicht für Ställe, deren konstruktiver Wärmeschutz so gering ist, dass damit keine wesentliche
Beeinflussung der Stalllufttemperatur erreicht werden kann, z. B. nicht wärmegedämmter Stall (Kaltstall).
Ausführungsplanungen und Betrieb von raumlufttechnischen oder heiztechnischen Anlagen sind nicht Gegenstand dieser Norm
Änderungen gegenüber 1992:
- Einbeziehung der Stallumgebung in die Berechnung der Luftraten durch
- Korrekurfaktor (r) für Futtermittel und Bodenoberfläche (trocken, feucht, nass)
- Transmissionswärmestrom durch die Bodenplatte (FE )
- Kohlendioxidgehalt der Stallluft (Ki) nur noch 5,0 g/kg (3000 cm³/m³ oder ppm)
- Berechnungsformeln für die physiologische Leistung der Tiere im Anhang
Anhang Tabellen